Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Nicht nur Arbeit steht auf dem Programm :)

Und schon liegt der zweite Monat in der Dominikanischen Republik hinter mir…Die Zeit vergeht schneller als man denkt, und dennoch fühlt es sich an, als sei ich schon eine längere Zeit auf der karibischen Insel.

Aber der Reihe nach…

Wie erwähnt stand am Sonntag dem 13. Oktober unsere erste große Wiederaufforstungsaktion an, welche von dem Unternehmen „MAU“ organisiert war. So fuhren Marcus, Janek und ich zusammen mit einigen anderen Mitarbeitern Plan Sierras zu der dazu vorgesehenen Fläche, um einige Vorbereitungen zu treffen. Die Fläche, welche an einem Abhang lag wurde schon in den Tagen zuvor von Plan Sierra bearbeitet, indem in regelmäßigen Abständen kleine Löcher aus dem Boden ausgehoben wurden, sodass sonntags lediglich die kleinen Bäume (etwa 2800 Stück) eingesetzt und das Loch mit ein wenig Erde gefüllt werden musste. Wir waren, zusammen mit Aribel für die Ausgabe der Getränke und der Abfallbeseitigung zuständig. Zudem kümmerten Marcus und ich uns darum, dass sich die Mitarbeiter „MAU´s“ mit sauberem Wasser aus Schalen, welche wir immer wieder austauschten, waschen konnten, nachdem sie die Bäume gepflanzt hatten. Kurz nachdem wir eingetroffen waren, folgten auch die etwa 200 teilnehmenden Angestellten, welche allerdings zunächst noch auf ihren Chef warten musste, welcher mit etwa anderthalbstündiger Verspätung auch eintraf, kurz eine Rede hielt und die „Reforestación“ damit offiziell eröffnete.

Teilnehmer der Aufforstung, gut zu erkennen: die Vorarbeit durch Plan Sierra 


 

Nachdem der anstrengende Teil der Wiederaufforstung abgeschlossen war, ging es für die gesamte Gruppe in eine Außenstellen Plan Sierras in Los Montones, in der ein Buffet für die komplette Belegschaft aufgestellt war. Nachdem auch wir uns mit Reis, Bohnen, gebratenen Bananen im Honigmantel, Hühnchen und einigen anderen dominikanischen Spezialitäten (z. B. Casabe, eine Art Knäckebrot aus angebratenem Yuccamehl) gestärkt hatten, ging es für uns daran, die Essensreste und entstehenden Abfälle getrennt zu entsorgen. Nachdem dies erledigt war konnten wir dem Feierabend entgegen Richtung San José de las Matas heimfahren. Da diese Arbeit einen Sonntag in Anspruch nahm, erhielten wir dafür einen Tag Urlaub, welchen wir bei Gelegenheit nutzen können. So auch mit den anderen Wiederaufforstungen, welche an den nächsten zwei Wochenenden folgten.

 

Die  Arbeitstage in den folgenden Wochen verliefen den vorangegangenen im Grunde recht ähnlich, daher beschränke ich mich mit meinem Bericht auf Tage, an denen wir etwas unternommen haben oder ich etwas Neues kennengelernt habe.

Am Dienstag nach der „Reforestación“ brachten Aribel und ich den entstanden Müll zu der ortseigenen Müllkippe SaJoMa´s und ich fand das wieder, was mir bereits auf Fotos gezeigt wurde: Einen stinkenden Müllhaufen in dem sich sowohl Nahrungsreste, vergammeltes Papier als auch unzählige Plastiktüten auffinden ließen. Diese Müllhalde befand sich unmittelbar vor einem Steilhang und auf die Frage, was denn mit dem Abfallhaufen passiere, wenn der gesamte Platz damit zu geschüttet sei, gab Aribel mir die befürchtete Antwort…der gesamte Müll wird einfach den Abhang in das Tal hinuntergeschoben um neuen Platz zu schaffen.

 

Ein wunderschöner Blick auf die umliegende Landschaft, wäre da nicht dieser Müllhaufen 


 

Am nächsten Samstag folgte eine weitere, etwas kleinere Wiederaufforstungsaktion der „Zona Franca“, welche der ersten in Ablauf und Tätigkeiten glich. Bei der „Zona Franca“ handelt es sich um einen Zusammenschluss vieler Betriebe einer Region in Santiago, welche ausschließlich für den Export produzieren und dadurch steuerliche Vorteile gegenüber anderen Firmen erhalten. Gepflanzt werden bei diesen Aufforstungen meist Pinien, da diese schnell wachsen und auch ansonsten kaum besondere Standortbedingungen benötigen. Des Weiteren sind die Nadelbäume lichtdurchlässig, sodass innerhalb des späteren Waldes weiterhin Weideland gedeihen kann. Eines der Ziele Plan Sierras liegt nämlich darin, auch auf landwirtschaftlich genutzte Wiesen aufzuforsten, ohne, dass der Bauer unter Verminderung seiner Fläche leiden muss. Stimmt der Landwirt zu, so kann er neben dem Gras auch das Holz auf seinem Weidegrund nutzen und trägt nebenbei zum Naturschutz bei.

Am Abend suchten Janek, Marcus und ich die örtliche Pizzeria auf, um uns für die sieben-Tage-Woche mit einem Essen, nicht der dominikanischen Küchen entsprungen, zu belohnen.

 

Sonntags stand für mich eine Besonderheit auf dem Programm, da meine „Gastcousine“ Jessica ihren 15. Geburtstag feierte. Die Besonderheit bestand darin, dass dieser Geburtstag, in der Kirche der „Evangélica Misionera e.V.“, welche meine Gastfamile angehört, ein Mädchen zu eine Frau beziehungsweise eine „muchacha“ („junge Frau&ldquo werden lässt. Aus gegebenem Anlass feierten wir einen Gottesdienst, in dem Jessica, geführt von ihrem Cousin nach vorne treten musste und von ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern, Tanten und Onkel kleine symbolische Geschenke überreicht bekam, zum Beispiel ihre ersten Kinderschuhe. Nach dem Gottesdienst fanden sich alle eingeladenen Gäste bei ihrem Großvater ein, bei dem die Feierlichkeit fortgesetzt wurde. Bevor es zu den zwei Ehrentänzen kam, einem mit ihrem Vater, einem mit ihrem Galant, setzte die Mutter dem Geburtstagskind eine Krone auf und ihr Vater zog ihr extravagante Schuhe an. Gekleidet war Jessica in einem lila Kleid, welches beispielsweise sogar bei einem Abiball aufsehen erweckt hätte. Nach den Tänzen folgten die Fotos, und zwar jede Menge Fotos, unter anderem neben der vierstöckigen Geburtstagstorte. Daraufhin gingen wir zum üppigen, typisch dominikanischen Buffet über (ähnlich dem der Aufforstung). Nachdem wir noch einige Getränke zu uns genommen hatten, endete der Abend allmählich.

 

Jessica zwischen Gästen, rechts die vierstöckige Torte 

 

Am Dienstag (23. Oktober) nahm mich Martín, ein Mitarbeiter mit zu einem Gewächshaus, um das Abwasser dieses auf Sauerstoff-, Phosphor-, und Nitratgehalt, sowie pH-Wert hin zu kontrollieren und Daten für zukünftige Untersuchungen zu sammeln. Neben der interessanten Arbeit bot auch die Fahrt, eine Motorradtour über die kurvenreichen Straßen am Rande des Gebirges eine sehr gute Abwechslung.

Inzwischen arbeiteten zwei Studentinnen einer Universität in Santiago zusammen mit Aribel und mir. Freitags hielt eine von ihnen einen Vortrag in einer Schule über die Wiederverwertbarkeit von Abfällen und nach einem kurzen Gespräch mit der Direktorin einigten wir uns darauf,  die Schule regelmäßig zu besuchen, um den Schülern den umweltschonenderen Umgang mit Müll näher zu bringen.

Die dritte und vorerst letzte Wiederaufforstungsaktion stand am Samstag, dem 26. Oktober auf dem Programm. Diese war die größte von den dreien mit fast 400 teilnehmenden Mitarbeitern der „Banco Popular“, eine der wichtigsten und bedeutsamsten Banken der Dominikanischen Republik.

Abends besuchten wir drei Freiwilligen ein Theaterstück, welches von Schülern vorbereitet wurde. Darauf gestoßen sind wir, weil Janek täglich mit Schülern zusammenarbeitet und diese ihm davon erzählt hatten. Das Stück besaß viele Elemente von Tanz und Gesang und stellte die Werte des Lebens in den Mittelpunkt.

Auch an diesem Sonntag folgte ich der Einladung meines Gastvaters in die Kirche, da es sich um einen Gottesdienst nach dem Motto „Día de los amigos” („Tag der Freunde&rdquo handelte. Die Messe war geprägt vom belebten Gesang der Versammelten und einer enthusiastischen Rede des Priesters; für mich auf jeden Fall eine neue Erfahrung.

 

Montags besuchte ich zusammen mit den zwei Studentinnen, dessen Namen ich leider nicht zu schreiben weiß, wieder die Schule um mit einer Klasse aus alten Toilettenpapierrollen Dekorationsblumen zu basteln. Auf diese Weise demonstrierten wir ihnen eine Möglichkeit der Wiederverwendung von anfallenden Haushaltsresten und versuchten so ihre Fantasie anzuregen, um weitere Ideen zu entwickeln.

Nachmittags trafen sich eine Reihe von Schülern, mit denen Janek und Pablo zur Zeit arbeiten auf dem Gelände von Plan Sierra ein, da Aribel und ich Unterstützung benötigten, um den schon einige Zeit zuvor aufgefundenen  „Fokus der Kontamination“ zu beseitigen. So machten wir uns zusammen mit den etwa 20 Schülern, jeder ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsacken ans Werk die Abfälle von der Grasfläche  zu entfernen und die Säcke zu füllen. Nach etwa einer Stunde war die Arbeit erledigt und wir konnten zum Büro zurückkehren und dem Feierabend entgegenschreiten.

Die Schüler sah ich schon früher wieder als erwartet, da ich Janek am nächsten Tag in die Baumschule („Vivero&ldquo von Plan Sierra folgte, weil ich ansonsten nichts zu tun gehabt hätte. Zusammen mit den Schülern, welche während der Zeit des Abiturs 30 „Naturstunden“ ableisten müssen, klopften wir den ganzen Nachmittag Samen aus Pinienzapfen, welche zur Neuanpflanzung in der Baumschule dienen. Die Arbeit mit den etwa 16 bis 17 Jahre alten Schülern bot eine angenehme Abwechslung und auch eine Menge Unterhaltung, da sich nicht nur ein Jugendlicher in den Mittepunkt des Geschehens drängen wollte.

 Die Schüler und Janek (mit grauer Kappe) bei der Arbeit

 

 

Am Donnerstag gab es dann wieder die Möglichkeit zu einer Exkursion mit Nallely, mit der wir auch schon den ersten Ausflug unternommen hatten. Diesmal ging es für Marcus und mich Richtung Monción, der Stadt, in der ich eigentlich hätte arbeiten sollen. Wir besuchten das Büro von Plan Sierra und holten zwei Mitarbeiter ab. Mit diesen ging die Fahrt dann weiter, auf unebenen Schotterwegen und durch zwei, allerdings nur wenig Wasser führenden Flussbetten in den natürlichen Regenwald hinein, wie Nallely uns verriet. Als es dann aber tatsächlich nicht mehr weiter ging, hieß es Wandern, und das war anstrengender als angenommen, da die Luftfeuchtigkeit unter den, in luftige Höhe ragenden Baumkronen um einiges höher war, als wir es ansonsten gewohnt sind. Nach etwa einer dreiviertel Stunde, in der wir einem schmalen Pfad, der scheinbar kreuz und quer, mehrmals über Flüsse mit knöchelhohem Wasser , die wir von Stein zu Stein springend überquerten, folgten, kamen wir zu unserem Ziel,  einer Höhle. Natürlich wollten Marcus und ich sofort in diese hinein, doch das war gar nicht so einfach, da der Eingang vor unseren Füßen nach unten in das Gestein ragte , allerdings so uneben beschaffen war, dass man nicht ohne Weiteres hätte hineinspringen können. So mussten wir uns langsam nach unten in Höhle vortasten, auch wenn es sich nur um einen etwa zwei Meter hohen Abstieg handelte. Unten angekommen und nur wenige Schritte weiter in Richtung Felsinneres war es stockdunkel, doch dem Geruch nach zu urteilen, war die „cueva“ nicht unbewohnt. Und wir sollten Recht behalten, im Licht unserer Kamerablitze konnten wir die ein oder andere Fledermaus, nur knapp vor oder über unseren Köpfen herfliegend, ausmachen. Mithilfe dieser kurzweiligen Lichteffekte schritten wir auch langsam weiter in die Höhle vor (die mitgebrachte Taschenlampe erwies sich leider als defekt) und erkannten das ganze Ausmaß des sich tief in den Felsen erstreckenden Hohlraums. Obwohl uns die hohe Luftfeuchtigkeit im Wald schon aufgefallen war, wurde sie von der in der Höhle nochmals deutlich überschritten, sodass wir nicht allzu lange darin verweilen wollten. 

            Ich am Eingang...

...und mit Marcus in der Höhle...

 

 ...in der wir nicht unbemerkt blieben

 

Wieder im Auto machten wir uns auf die Suche nach einer Essensgelegenheit und wir fanden eine Art Imbissbude mit Burgern und Pommes, was Besseres hätte Marcus und mir kaum passieren können.  Mit vollen Mägen ging die Fahrt weiter zum Stausee von Monción, wo sich uns ein atemberaubender Blick auf die umliegenden Hügelketten, welche den sich weit erstreckenden See umschlossen, bot. Zudem erfuhren wir, dass die Energie des gesamten Landes lediglich aus Wasserkraft gewonnen wird.                     

 Ich vor dem Stausee und Blick über das Gewässer und das umliegende Gebirge

                                  

Nachdem wir auch dort eine Weile verbrachten und den Ausblick genossen, ging es zunächst wieder zurück ins Büro von Monción und dann nach Hause. Während der Fahrt durchquerten wir El Rubio und ich konnte einen ersten, eiligen Blick auf den Ort werfen, welcher größer zu sein scheint, als ich es mir vorgestellt hatte.

 

Es folgt das verlängerte Wochenende vom 01. bis zum 04. November, da am darauffolgenden Mittwoch der „Tag der Verfassung“ anstand, aber anstatt am Feiertag selber, schon am Montag frei gemacht wird, um ein langes Wochenende genießen zu können; eine durchaus gute Regelung wie wir uns dachten.                                                                            Um diese freien Tage in volle Zügen ausnutzen zu können, machte ich mich zusammen mit Janek auf den Weg nach „Rio San Juan“, einer Stadt an der Nordküste der Republik. Zuvor, am Freitag machten wir gemeinsam mit Marcus einen Zwischenstopp in Santiago, wo Daijana, Marcus´ Gastschwester wohnt. In ihrer Wohnung, in der wir auch übernachteten, begannen wir den Abend gemütlich mit dem einen oder anderen Glas Rum, gemischt mit Cola, Zucker und einigen frischen Limettenstückchen. Später am Abend führte Daijana uns in zwei Lokalitäten der Stadt, welche sie selber ab und an aufsucht. Bei der ersten handelte es sich um eine Bar unter freiem Himmel, in der wir ein gemütliches Plätzchen an einem Stehtisch finden konnten, bei der anderen um einen Nachtclub, in der wir so beschallt wurden, dass man sein eigenes Wort nicht verstand. So machten wir uns nach dem ersten Bier, welches auch noch einen sehr stolzen Preis hatte, auf zu Daijanas Wohnung um ein wenig Schlaf zu erhaschen, bevor es am nächsten Tag früh morgens in den Bus weiter gen Norden ging. Müde aber dennoch voller Vorfreude ging es für Janek und mich samstags um kurz nach acht Uhr in den ersten Bus, welcher uns nach Sosúa brachte. Dort stiegen wir in eine Guagua um, die uns auf direktem Wege nach Rio San Juan  fahren sollte…so zumindest nahmen wir an, doch nach etwas mehr als der halben Strecke fuhren wir plötzlich rechts ran und machten einen unplanmäßigen Stopp. Die wenigen anderen Fahrgäste waren inzwischen ausgestiegen, als uns der Fahrer nach einer Viertelstunde aufforderte in einen anderen Bus umzusteigen, welcher hinter der Guagua erschienen war. Nachdem wir abgesichert hatten, dass wir nichts weiter zahlen mussten, gingen wir zum anderen Bus hinüber und stellten fest, dass dieser anscheinend zurzeit zur Obstlieferung verwendet wurde. Der gesamte Eingangsbereich war mit gestapelten Säcken vollgestellt und wir mussten über diese und die ersten Sitzreihen klettern, um zu freien Sitzgelegenheiten zu gelangen. Doch solche Erfahrungen sind es, die Spaß bringen und neugierig auf weiteres Neues machen. 

Der mit Obstsäcken vollgepackte Bus                                                                                                          Angekommen im Zielort fanden wir eine recht schäbige kleine Küstenstadt vor, auf deren Straßen nicht allzu viel Betrieb anzutreffen war. Unsere Unterkunft war eine kleine Zweizimmerwohnung in der wir uns selber mit Pancakes, Haferflocken mit Bananen und Nudeln über Wasser hielten. Die Wohnung war sauber und entsprach genau unseren Ansprüchen. Unseren ersten Ausflug unternahmen wir direkt am Nachmittag und er führte uns zu dem etwa einen Kilometer entfernten „Playa Caletón“, an dem wir uns nicht lange mit dem Sonnen aufhielten, sondern schnellstmöglich in den erfrischenden Atlantik sprangen. Einige Einheimische Jungen zeigten uns noch einen versteckten Felsvorsprung, von dem weitere Jugendliche einige Meter tief ins Wasser sprangen und man einen herrlichen Blick über die Weite des türkisblauen Ozeans genießen konnte.                                                           

Playa Caletón

 

Am Sonntagmorgen machten wir uns daran die Lagune des Ortes zu entdecken und folgten dem Ufer des Wasserweges, aus dem fast lückenlos Mangroven emporstiegen. Ein völlig anderes, aber nicht minder schönes Bild als das vom gegenüberliegenden Strand.

Die von Mangroven bewachsene Lagune in Rio San Juán


 

Die Lagune hinter uns gelassen fuhren Janek und ich nachmittags zum  schönsten Strand, an dem ich je baden war: „Playa Grande“. Ein sich ewig lang erstreckender Sandstrand der zur einen Seite von Palmen und anderen Bäumen begrenzt wurde und dem gegenüber ins Wasser führte. Dieser Anblick und der hohe, spaßbringende Wellengang, führten auf jeden Fall dazu die kleinen Probleme mit dem  „Motoconcho“-Fahrer, der uns zum Strand gefahren hatte zu vergessen. Bevor wir uns zu zweit, wie es hier durchaus üblich ist, hinten auf sein Motorrad setzten, hatten wir uns auf einen Fahrtpreis von insgesamt 100 Pesos geeinigt, doch am Strand angekommen forderte der Mann plötzlich das doppelte, doch wir waren nicht bereit dies ohne Weiteres zu zahlen. Erst nach einigen Minuten, nachdem wir schon 150 Pesos geboten hatten und unter freundlicher Mithilfe eines Wachpersonals konnte die Situation aufgelöst werden und wir darüber lachen. Am Abend erwachte dann auch die Stadt und wir konnten einige Bars ausmachen, in denen fröhlich gefeiert wurde. Einen letzten Strandbesuch absolvierten wir, bevor es wieder nach SaJoMa ging. An diesem Morgen konnten wir beobachten, wie ein Mann ohne jegliche Hilfsmittel eine haushohe  Palme hinaufkletterte und innerhalb einer dreiviertel Stunde um die 30 Kokosnüsse erntete, welche mit lautem Aufprall im Sand landeten. Die Rückfahrt, welche wir eingeengt neben zwei weiteren Männern auf der Rückbank eines in die Jahre gekommenen „caro publicos“ begannen, verlief ohne irgendwelche Zwischenfälle, sodass wir gegen Abend wieder unsere Heimatstadt erreichten.

 

Am darauffolgenden Donnerstag hatten Aribel und ich die Aufgabe einen Mitarbeiter beim Säubern des „biodigestor“, einer kleinen „Biogasanlage“ im Zentrum Los Montones zu unterstützen. Diese setzt sich aus drei Fässern zusammen, von denen der eine mit Gartenabfällen und tierischen Exkrementen gefüllt, befeuchtet und fest verschlossen wird; im anderen befindet sich Wasser. In dem mit Wasser gefülltem Fass steht ebenfalls ein Fass kopfüber, dieses ist über einen Schlauch mit dem ersten verbunden. Verrotten die Abfälle in dem einen Fass, so strömt das Gas durch den Schlauch in das umgedrehte Fass und wird dort gesammelt. Da dieses kopfüber unter Wasser gehalten wird, ist gewährleistet, dass die Konstellation dicht ist und keine Gase ausströmen können. Bei diesem Exemplar handelt es sich lediglich um eine Art Vorführmodell für Bauern der Umgebung, ansonsten könnte dieses Gas unter Anderem zum Entzünden des Gasherdes verwendet werden, sodass eine Familie nicht darauf angewiesen wäre, das teure Gas zu kaufen.                                                                   Inzwischen handelte es sich beim Inhalt des ersten Fasses nur noch um eine dunkle, breiige Masse, eine Art Humus, welche nun als Dünger verwendet werden kann. Vom Pflanzenrest bis zum Biodünger vergingen etwa vier Monate. Nachdem wir das Biogas aus dem Sammelfass entlassen haben, füllten wir die Humusmasse in einen anderen Behälter um, sodass Platz für neue Pflanzenreste geschaffen wurde.

 "Eddy" (Mitarbeiter Plan Sierras) und Aribel beim Säubern des biodigestors

 

 

Im Laufe der nächsten Tage fiel uns immer wieder auf, dass es tatsächlich schon auf Weihnachten zugeht, da sich an mehreren Häusern schon der ein oder andere Weihnachtsmann oder auch Schneemann finden ließ. Insbesondere der Schneemann stach ins Auge und ließ uns jedes Mal schmunzeln, da das Thermometer unbeirrt um die 32° Celsius anzeigt und die Sonne unerbittlich scheint. Auch die „Avenida“, also die Hauptverkehrsstraße San José de las Matas´ wurde feierlich geschmückt, indem um jeden Baum und jeden dickeren Ast eine Lichterkette gewickelt wurde, wie uns auffiel in den Nationalfarben Blau, Weiß und Rot.

Weihnachtliche Dekoration vor der "Cooperativa San José", einer Bank in SaJoMa 


 

Das Wochenende verbrachten wir wieder ruhig in SaJoMa. Marcus und ich stellten uns am Samstagabend Daijana und seiner Gastmutter Daisy im Domino, dem (!) Spiel der Dominikanischen Republik, verloren aber kläglich. Auch als wir am nächsten Abend die Revanche forderten, waren die Verhältnisse schnell wieder klargestellt, und dennoch fanden wir Gefallen an dem Spiel. Aber nicht nur Domino, sondern auch „Empanadas“ („Frittierte&ldquo haben wir für uns entdeckt. Dabei handelt es sich um kleine, mit Salami, Käse, Tomatensoße oder vielem anderen gefüllten Teigtaschen, die frittiert werden und als Snack für Zwischendurch eine super Möglichkeit bieten.

 

Da das Büro Plan Sierras einer Baustelle gleicht, weil ein Umbau stattfindet, haben Marcus und ich den Montag und Dienstag damit vollbracht draußen auf dem Gelände Spanisch zu lernen und uns ein schattiges Plätzchen direkt unter einem riesigen Mangobaum ausgesucht. Beim Blick in die Krone dieses Baumes, stieg unsere Vorfreude auf die Erntezeit der Früchte, um Mai herum, gewaltig.

 

Mittwoch war ein besonderer Tag, denn zum ersten Mal sind Aribel und ich nach El Rubio gefahren. Endlich, nach langem Warten konnte ich die Stadt kennenlernen in der ich eigentlich schon hätte arbeiten sollen. Nach der 35 minütigen Fahrt über hauptsächlich Schotterpisten, zeigte Aribel mir das Büro von Plan Sierra vor Ort, ein vom Alter gekennzeichnet Häuschen. Da wir hier nur einen Mitarbeiter antrafen, ging´s flugs weiter Richtung „Rathaus“, einem  kleinen Gebäude, welches nur wenige beengte Büros beinhaltete. Nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister, in dem Aribel mich vorstellte und unsere Absichten präsentierte, führte sie mich zur Müllheide El Rubios und es war ein ähnliches Bild wie beim „vertedero“ von SaJoMa, nur dass der Müll hier vor wenigen Tagen noch den Hang hinuntergeschoben worden war. Trotz dieses Bildes stieg neue Motivation in mir auf, endlich richtig anzufangen, und ich hoffe, es besteht in nächster Zeit öfter die Möglichkeit dorthin zu fahren.                                                                                                 Eine kleine Info am Rande: „El Rubio“ bedeutet „Der Blonde“, also sehr passend.

Am Nachmittag sind wir zusammen mit den Zwei Studentinnen, welche bis Januar ein Praktikum absolvieren ins Dorf Yerba Buena gefahren, um dort zusammen mit einem „Klub der Mütter“ Weihnachtsdekoration aus alten Eierkartons zu basteln. In gleicher Weise verbrachten wir den Donnerstagnachmittag, diesmal allerdings im Ort Rincón de Piedras.  Hier war ich allerdings beschäftigter damit, Kolibris zu beobachten und vor allem mit der Kamera einzufangen, was mir leider ehr schlecht als recht gelungen ist. Dennoch hatte ich die Möglichkeit diese faszinierenden und unglaublich schnellen Vögel bei der Nektarsuche zu verfolgen.                                                                                                                                       Am Abend besuchten wir ein Softballspiel von Plan Sierra, Hauptbüro gegen „Vivero“. Wie schon zuvor vermutet, wurde Softball auch nach diesem Abend nicht zu unserer Lieblingssportart, da uns die Spannung aber auch die nötige Regelkunde von dem, vom Baseball stammendem Spiel, fehlte.

 

Schon stand das Wochenende wieder vor der Tür und zu diesem hatte sich Besuch angemeldet, und zwar die anderen Freiwilligen Miriam, welche in Barahona an der Südküste tätig ist, Benita, die in Cotuí arbeitet und die beiden bei der Universität ISA in Santiago beschäftigten Freiwilligen Lisa und Linda. Schon am Freitag trafen Benita und Miriam ein und wir verbrachten einen ruhigen Abend mit ihnen und tauschten Erlebnisse der ersten zwei Monate aus. Am Samstagmorgen stießen Lisa und Linda dazu und wir machten uns ohne große Umschweife auf dem Weg zu einem kleinen Wasserwerk, das aber schon seit etlichen Jahren außer Betrieb ist. Dort verbrachten wir einige Stunden mit Baden in den natürlichen Schwimmbecken zwischen den Felsen, bevor wir uns am späten Nachmittag wieder auf dem Weg nach SaJoMa machten, ein anstrengender 45 Minuten Marsch durch die Hitze.   

v.l.: Linda, Benita, Miriam, Marcus und Lisa auf den Felsen, aus denen ein kleiner Wasserfall hervorspringt

 

 Abends trafen wir uns wieder und genossen zunächst Pizza und anschließend im Park ein wenig Rum, bevor es aufging zu einer Art „Abivor-Fete“. Unter den Klängen von Bachata und Merengue kam bei uns nicht mehr allzu viel Feierlaune auf, sodass wir der Party nicht so viel abgewinnen konnten.                                                                                                

Sonntags zeigten wir den anderen die große Baumschule Plan Sierras, in der jährlich etwa 2,2 Millionen Bäume, hauptsächlich Pinien aufgezogen werden. Diese Pinien sind unter anderen für die Landwirte der Umgebung bestimmt, welche die Pflanzen auf ihren Feldern setzen können. Pflegen die Bauern die Bäume gut und kümmern sich um deren Erhaltung, so zahlt Plan Sierra die zuvor entstandenen Pflanzkosten und die Bauern können das Holz  nutzen.                                                                                                                                         

 Am Nachmittag verabschiedeten sich Benita, Lisa und Linda, sodass wir nur noch zu viert waren, also perfekte Voraussetzung für ein paar Runden Domino. Bevor die Nacht hereinbrach, suchten wir uns entlang der geschmückten Avenida eine Bank um das Wochenende abermals unter typisch dominikanischer Musik ausklingen zu lassen.    

Da Miriam nicht nur zum Urlaub zu uns gereist ist, sondern auch zum Arbeiten beziehungsweise um den richtigen Umgang mit GPS-Geräten zu erlernen, machten sie, Marcus und ich uns am Montag nach der Mittagspause auf dem Weg durch SaJoMa um Mülleimer sowie Müllansammlungen mit GPS-Daten zu versehen. Die Daten fügten wir heute einer Karte hinzu, sodass nun auf einen Blick zu sehen ist, wo überall in der Stadt ein Mülleimer steht beziehungsweise an welcher Stelle noch einer notwendig wäre.

 

Zum Schluss noch eine, eigentlich zwei Sachen, die uns verstärkt aufgefallen sind und die uns nicht selten unsere Nerven strapazieren. Dabei handelt es sich um die Alarmanlagen der Autos, welche teilweise minutenlang eine schrille Melodie abspielen und lediglich von vorbeifahrenden Motorrädern oder ohrenbetäubenden, aufgemotzten Mopeds ausgelöst werden. Eine Sache, die es nur schwerlich zulässt sich an ihr zu gewöhnen, aber dabei handelt es sich lediglich um eine Randnotiz, denn ansonsten leben wir un mehr und mehr ein. Dies gelingt uns umso einfacher, wenn wir zum Beispiel nach Feierabend wiedermal den Aussichtspunkt aufsuchen und sich uns solche Bilder bieten, mit dem ich meinen Eintrag gleichzeitig schließen werde:

Sonnenuntergang (im Vordergrund die Cordillera Central)

 

 

20.11.13 02:46, kommentieren

Werbung


Der erste Monat

Heute ist der 12. Oktober 2013, vor genau einem Monat also nahm mein Freiwilligenjahr seinen Anfang mit der Ankunft in Santo Domingo.

Leider verfüge ich weiterhin nicht über Internetempfang, aber ich dachte, dass es mal wieder an der Zeit ist einen neuen Blogeintrag zu verfassen. Daher schreibe ich diesen nun vor und werde ihn bei der sich nächstbietenden Möglichkeit online stellen.

Wie gesagt, einen Monat verbringe ich nun schon in der Dominikanischen Republik und in dieser doch recht kurzen Zeit habe ich schon so einiges erlebt, sodass ich befürchte, gar nicht alles so wiedergeben zu können, wie ich es eigentlich gerne machen würde.

Ich beginne einfach mit den letzten Tagen des Vorbereitungsseminars. Am Sonntag, den 15. September trafen unsere Tutoren in unserer Unterkunft ein und man konnte eine gewisse Nervosität unter uns Freiwilligen spüren, da sich ja nun herausstellte mit wem man das ganze nächste Jahr zusammenarbeiten werde. Doch die Nervosität legte sich recht schnell, als wir uns in einer großen Runde gegenüber saßen und jeder sich vorstellte. Nikaulis hatte mich schon vorgewarnt, dass es bei meinem Namen zu Schwierigkeiten kommen könnte, und so war es auch, als Aribel, meine Tutorin sich vorstellte und sagen wollte, dass sie mit mir zusammen arbeiten werde…allerdings nicht meinen Namen aussprechen konnte. Doch Janek, einem weiteren Freiwilligen, welcher mit mir und Marcus ebenfalls bei Plan Sierra in San Josè de las Matas arbeitet, traf es ebenfalls, denn sein Name wurde für den einer Frau gehalten. Nachdem jeder Freiwillige sich in einem Vieraugengespräch (oder kleinen Gruppengesprächen) mit seinem Tutoren austauschte, folgten wir am Abend den Spuren des Nachtlebens Santo Domingos. Wer nun denkt an einem Sonntagabend sei doch kaum eine feierlaunige Menschenseele anzutreffen, der irrt, denn was wir in der Kolonialstadt Santo Domingos, unter freiem Himmel vor anmutig wirkendem Tor aus kolonialen Zeiten vorfanden war einfach atemberaubend: Eine tanzende Menge, Presidente (DAS Bier in der Dom. Rep.) trinkend und laut mitsingend zu den Klängen von Merengue und Bachata (Vielleicht auch nur eins von beiden, aber momentan höre ich noch keinen wesentlichen Unterschied heraus). Wir erlebten Lebensfreude und Ausgelassenheit, wie ich sie zuvor nur selten erlebte, und so blieb uns nichts anderes übrig, selber auch das Tanzbein zu schwingen und das ein oder andere Presidente zu leeren. Wobei, auch das verläuft nicht wie in Deutschland: Man kauft ein großes Presidente (650 ml. oder 1 l.) und erhält obendrein einige Plastikbecher, trinkt mit den anderen zusammen und so geht’s dann reihum. Dem schlossen sich auch einige Tutoren an, bevor es zurück zu unserer Unterkunft ging.                            Noch erwähnenswert war das WC, wenn man den denn so nennen darf. Hierbei handelte es sich um einen kleinen Raum am Ende eines Ganges, welcher durch ein zerfetztes Laken vom Flur getrennt war. Darin vorzufinden war eine handelsüblichen Toilette, welche aber augenscheinlich ohne Spülapparat ausgestattet war und einem ebenfalls schon mehr als gefülltem Eimer, der links daneben stand. Der dabei entstandene Gestank suchte seinesgleichen, aber das nahmen wir nur zum Anlass von Späßen und verstanden uns darauf, das Jahr zu einem Abenteuer zu erklären… in vielerlei Hinsicht!


La Fiesta in der Kolonialstadt

 

Am nächsten Tag war es an der Zeit, sich fürs erste von den übrigen Freiwilligen  zu verabschieden und ihnen das Beste für ihre Zeit zu wünschen, denn es ging Richtung Einsatzplätze. Für Marcus, Janek und mich hieß das, zu viert (zusammen mit Marcus` Tutor Alin alias Billy) hinten in einen Pickup gequetscht, unser Gepäck ungesichert auf die Ladefläche geworfen und eine dreistündige Fahrt gen SaJoMa hinter uns zu bringen. Doch die Fahrt war nicht nur von den „kuscheligen“ Sitzverhältnissen gekennzeichnet, sondern insbesondere von ersten atemberaubenden Ausblicken, welche unser zukünftiges Arbeitsumfeld ankündigten. Am Horizont bot sich uns ein wunderschöner Blick auf die Cordillera Central, dem größtem Gebirge des Landes; wir ließen Wälder hinter uns; es ging an tiefen, fast unbewohnten Tälern vorbei und durch kleine Dörfer, in denen uns nicht selten Früchte oder ähnliches angeboten wurde. Nachdem wir auch buckeligste Pisten heil überstanden hattem und zu jeweils einer Seite fast immer ein Tal auf das nächste folgte, erreichten wir San José de las Matas, eine kleine Stadt in der Sierra inmitten des Landes.

Angekommen in SaJoMa fuhren wir ohne große Umschweife zum Hauptbüro von Pan Sierra, wo wir direkt den weiteren Angestellten und dem Direktor vorgestellt wurden. Danach ging es für Janek und mich, wie schon erwähnt in unsere Notunterkunft. Wir wurden zunächst dort untergebracht, da in meinem Fall noch keine Gastfamilie gefunden wurde und in Janeks Fall, die Gastfamilie mit dem Umbau des Hauses beschäftigt war, beziehungsweise immer noch ist. Marcus hatte die Möglichkeit direkt ins Haus seiner Gastmutter einzuziehen.                                                                                                           Mir war es leider vergönnt, die erste Nachtruhe in meiner neuen Heimat entspannt anzutreten, da ich unfreiwilliger Weise mit meinem Moskitonetz eine ziemlich große Spinne, welche sich schon ein wenig von ihren Verwandten in Deutschland abhob, in meinem Bett gefangen hatte. Glücklicherweise bemerkte ich dies rechtzeitig und Janek und ich machten uns daran, die Bestie von Tier (:D)  in eine Plastiktüte zu scheuchen, sodass ich sie behutsam draußen in die Freiheit entlassen konnte.

  

Ein, zu der im Netz gefangenen Spinne ähnliches Exemplar

 

Nachdem die Nacht ohne weitere Vorkommnisse oder weiteren tierischen Besuchen schnell vorübergeschritten war, stand auch schon der 17. September vor der Tür, und damit der erste Arbeitstag. Es wurde beschlossen, dass ich die erste Zeit, wie Marcus und Janek ebenfalls im Hauptbüro in SaJoMa, anstatt direkt in El Rubio arbeiten werde. Sorgen, welche ich mir zuvor gemacht hatte, ob ich denn gut mit meinen Mitarbeitern auskomme oder ähnliches waren völlig unbegründet gewesen. Die Mitarbeiter waren von Anfang an sehr nett und aufgeschlossen, lediglich meine nicht sehr guten Spanischkenntnisse verhinderten es, die eine oder andere Konversation aufkommen zu lassen. Dennoch sorgten sie für Erheiterung, zum Beispiel als Aribel mich über unsere Aufgaben unterrichtete und „die Kuh“ dabei zunächst zu „muuuuhh“ und dann zu „la vaca“ wurde. :D

Abends machten wir drei uns auf den Weg unsere neue Heimat zu entdecken und fanden unter anderem einem Sportplatz, „Play“ genannt, auf dem die heimische Jugend oft Baseball spielt und sich die in SaJoMa wohnenden Haitianer oft zum Fußball spielen treffen. Wie wir erfuhren hatten frühere Freiwillige regelmäßig bei ihnen mitgespielt und sofort spielten auch wir mit diesem Gedanken.

 


Blich über San José de las Matas

Die nächsten Arbeitstage verliefen recht beschäftigungslos, was ich nutzte um meine Spanischkenntnisse aufzubessern…oder mehr oder weniger verzweifelt zu versuchen Aribel bei Gesprächen zu folgen.

 

Am Donnerstag hieß es dann für mich schon wieder meine Sachen zu packen, denn Aribel hatte mit ihren Schwiegereltern, Rosa und Juán gesprochen, und sie waren bereit mir ein Zimmer zur Verfügung zu stellen, was mich wirklich sehr freute. Wie schon geschrieben waren mir meine Gasteltern von Anfang an sympathisch und ich verstand mich sofort gut mit ihnen. Neben Rosa und Juán lebt auch noch Joél, mein Gastbruder, mit in dem kleinen, gelb – grün gestrichenen Haus. Einzige Kleinigkeit, welche mich störte: Mein Zimmer hatte keine Tür, lediglich einen Vorhang, der aber nur dürftig als Raumtrennung diente. Da, wie auf dem Seminar besprochen, eine Tür allerdings Vorschrift ist, sprach ich zunächst mit Aribel und dann mit meinen Gasteltern darüber, schon war die Tür in Planung.

 

 Meine Gastfamilie: Joél, Juán und Rosa (v. l.)

 

Das Haus meiner Gastfamilie

Den Freitagabend verbrachten wir Freiwilligen mit Billy in einer kleinen Kneipe und zelebrierten Janeks 19. Geburtstag und unsere Ankunft in San José de las Matas mit ein paar Bechern Presidente (übrigens immer schockgefroren, die Flasche mit einer dünnen Eisschicht überzogen serviert).

Für den Samstag hatten wir uns mit anderen Freiwilligen in Santiago de Caballeros, der „zweiten Hauptstadt“, welche eine Stunde Fahrt entfernt lag verabredet.                                                Gefahren sind wir mit einer  „Guagua“ für 100 D.R.$  (Dom. Pesos, 1€ entsprechen etwa 55 D.R. $) und solche Fahrten muss man einfach mit Humor nehmen. Eine „Guagua“ ist ein kleiner Bus, ähnlich eines alten VW-Busses in den so viele Leute hineinverfrachtet werden, wie nur irgend möglich. Zu fünft in einer Sitzreihe, welche für drei Leute ausgelegt ist, dazu noch zwei stehende Passagiere und zwei/drei Männer welche sich in die geöffnete Tür stellen, mehr geht wirklich nicht, und das eine Stunde…wie gesagt, man muss es einfach mit Humor nehmen. In Santiago angekommen machten wir uns auf in Richtung dem Wahrzeichen der Stadt, einer weißen Säule, „el monumento“ genannt, welche Trujillo, ehemaliger Diktator im 20. Jahrhundert, zu ehren seiner Mutter errichten ließ. Dort trafen wir uns mit Lisa und Linda, welche ihr Freiwilligenjahr in Santiago verbringen. Zurück im Zentrum der Stadt stießen auch Alexej, Till und Jennifer,  die in Mao arbeiten zu uns und wir konnten uns über unsere ersten Erfahrungen mit unseren neuen Arbeitgebern, der neuen Heimat und Sonstiges austauschen. Einige von uns statteten sich noch weiter aus, indem noch eine neue Hose, ein neues Hemd oder andere Sachen gekauft wurden. Wie in Santo Domingo bat sich uns auch hier wieder das gleiche Bild vom ungeregelten Verkehr, in dem sich jeder selber der Nächste war und „caros publicos“ (eine Art Taxis) mit durchgehendem Gehupe auf sich aufmerksam machen wollten um neue Fahrgäste zu für sich zu gewinnen.

 

 

 

Am Sonntag war Familientag und wir fanden uns am Mittagstisch bei Rosas Vater ein. Danach wollte Joél mir einen typisch dominikanischen Rum näher bringen, ehr mit mäßigem Erfolg. Der aus Zuckerrohr gebrannte Rum traf nicht unbedingt meinen Geschmack, stattdessen jedoch das Zuckerrohr, was er mir ebenfalls anbot…und erwartender Weise ziemlich süß war :D

Montags ging es dann wieder ins Büro, wo mir Aribel meinen Plan bis Ende des Jahres (welcher sich auf El Rubio bezieht) erklärte, demzufolge ich unter Anderem Familien besuchen, sie beim Errichten von kleinen „Kompostierungsanlagen“ und Gemüsegärten unterstützen soll, sie über Mülltrennung aufklären und zur Klassifizierung ihres Abfalls in organisch und anorganisch anregen, um dem deutlich hervortretendem Müllproblem in dieser Region entgegenzutreten.

Am darauffolgenden Dienstag konnten wir einen freien Tag genießen, da es sich um einen kirchlichen Feiertag handelte. Wir nutzten den Tag um unsere neue Heimat näher kennenzulernen, indem uns Daijana, Marcus` Gastschwester zu einigen schönen Plätzen in und um SaJoMa führte, zum Beispiel einem Aussichtspunkt, von dem man einen fantastischen Blick auf das (schon angesprochene) sich vor der Stadt erstreckende Gebirge „Cordillera Central“ werfen kann. Außerdem ging es zu einem Fluss, welchen wir auch direkt für ein erfrischendes Bad bei der brennenden Hitze nutzten. Den Aussichtspunkt „El Fuerte“ („der Starke&ldquo genannt, besuchten Janek, Marcus und ich in den folgenden Tagen fast immer nach Feierabend um den Arbeitstag ausklingen zu lassen, nur leider oft gestört durch eine Aerobic-Gruppe, welche ebenfalls diesen Ort wählte, um unter lautstarker Musik Sport zu treiben.

 


Blick vom Aussichtspunkt auf die Cordillera Central

 

Die nächsten Arbeitstage verliefen ehr ruhig und ich verbrachte die meiste Zeit damit Spanisch zu lernen. Drei angesetzte Termine an denen Aribel mir El Rubio zeigen wollte, platzten, da plötzlich doch kein freier Wagen mehr zur Verfügung stand oder irgendein anderes Problem im Wege stand. Auf die Planungen ist ehr selten Verlass und ständig ergeben sich spontane Änderungen, weil etwas dazwischengekommen ist oder ein Fahrzeug fehlt.                                                                        Mit den Arbeitszeiten kann ich im Übrigen sehr gut leben. Wir starten am Morgen um 8 Uhr mit einer viertelstündigen Kaffeepause (wobei Pause falsch ist, da wir ja noch nicht gearbeitet haben), begeben uns dann bis 10 Uhr an unseren Arbeitsplatz, bis wir uns wieder im Gemeinschaftsraum zu einer zweite Kaffeepause versammeln. Danach wird bis 12 Uhr gearbeitet. Um 12 steht dann eine zweistündige Mittagspause für uns an, nach einer Stunde der Arbeit begeben wir uns um 3 Uhr wieder zu einer viertelstündigen Kaffeepause, nach der wir bis zum Feierabend um 5 Uhr durcharbeiten…und zwar ohne jede Pause :D                                             Am Donnerstag, den 26.09 verweilten wir sogar bis etwa 7 Uhr im Büro, da draußen ein so heftiges Gewitter tobte, welches uns nicht erlaubte, uns ins Freie zu wagen.

Das folgende Wochenende verbrachten wir nicht in SaJoMa, sondern mit einigen anderen Freiwilligen im Surferparadies Cabarete an der Nordküste der Dom. Rep. Nach vierstündiger Hinfahrt mit den verschiedensten Fortbewegungsmitteln (Guagua, Reisebus, caro publico) kamen wir dann endlich an dem Hotelressourt an, dem auch unsere Unterkunft angehörte…und zwar im strömendem Regen! Schnell aus der Guagua gerannt stellten wir uns an einem kleinem Häuschen unter, bis ein Mann uns anbot, uns bis zu unserem Hotel mitzunehmen. Doch schlussendlich schütze uns auch das nicht vor dem Regen, denn in der Zeit des Wartens bis uns die Tür geöffnet wurde, drang das Wasser durch die Klamotten bis auf die Haut. Aber es folgte eine nette Überraschung, denn die Eigentümerin war eine herzliche Dame aus der Schweiz, welche uns zunächst in ihre Wohnung einlud und uns mit leckerem Mangobrot und Handtüchern versorgte. Nachdem wir uns ausgetauscht und der Regen nachgelassen hatte, führte sie uns in unsere Unterkunft und wir konnten uns endlich zum Schlafen unter die Moskitonetze begeben.                                                               Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Strand und beschlossen Surfstunden zu nehmen. Ich kann durchaus behaupten, dass es ein riesiger Spaß war, obwohl ich nicht nur einmal vom Brett ins Wasser gestürzt bin. Doch das ein oder andere Mal, unter Mithilfe des Surflehrers, indem er einen kräftigen Schub gab, konnte ich mich auf dem Brett halten und ritt auf den Wellen Richtung Strand…ein wundervolles Gefühl. Doch zwei Stunden surfen waren anstrengend und wir kehrten kurz danach in unsere Unterkunft zurück um uns kurz auszuruhen und frisch zu machen, denn wir planten am Machmittag in die Stadt Cabarete selber zu fahren. Dort trafen wir uns mit den anderen Freiwilligen und nicht lange und ich hatte einen Caipirinha vor mir stehen. Später am Abend machten wir uns auf den Weg zum Strand und die dort liegenden Diskotheken. Bei sehr lauter Musik kam sehr gute und heitere Stimmung unter den Leuten, oft noch mit FlipFlpos im Strandoutfit, auf.                               Nach einem weiteren kurzen Ausflug vom traumhaften und vor allem ruhigen Strand in das angenehm warme Nass des atlantischen Ozeans, traten wir am Sonntagmittag auch schon die Rückreise an.

 


Strand von Cabarete

Die nächste Woche begann ähnlich wie die vorige, im Büro war für mich nicht allzu viel zu tun und, da Aribel Urlaub hatte, gesellte ich mich zu Billy und Marcus. Dass wir am Anfang oftmals nichts zu erledigen haben, wurde uns schon auf dem Vorbereitungsseminar angekündigt, da wir zunächst eine Eingewöhnungsphase benötigen um richtig anzukommen und eigene Aufgaben übernehmen zu können.

Dienstag besuchte ich mit Janek und seinem Tutor Pablo eine Schule, in der in der nächsten Zeit eine „Kompostierungsanlage“ eingerichtet werden soll, um den schuleigenen Gemüsegarten wieder in Schwung zu bringen.

Am Mittwoch unternahmen wir eine Ökotourismustour, welche Nalelly, eine Mitarbeiterin Plan Sierras leitete. Zunächst ging es  zu einem anderen Büro von Plan Sierra, welches für eine andere Region in der Sierra zuständig ist. Danach fuhren wir zu dem Stausee „Bao“, welcher vor einigen Jahren zur Energiegewinnung und zum Schutz der umliegenden Landschaft errichtet wurde. Unser Blick erstreckte sich lang über das Wasser bis hin zu den bewaldeten Erhebungen, welche den See begrenzten. Anschließend ging es in einen Wald, welcher durch alte Bambusbäume zu einem besonderem wurde. Die Bäume, aus vielen Bambusstangen bestehend waren unglaublich hoch und breit, sodass ich mich daneben wahrhaft winzig vorkam. Zudem gaben sie ein „Knartschen“ von sich, wenn sie im Rhythmus des Windes schwangen, was sie in einer gewissen Art und Weise geheimnisvoll wirken ließ.  So führte Nalelly uns noch zu anderen Orten, von denen wir einen unbeschreiblichen Blick über das Tal vor uns hatten oder von denen wir adlerähnliche Vögel in den Lüften über dem Fluss „Rio Yaque del Norte“ kreisend, beobachten konnten.

 

 

 

 

 


v.l.: Ich vor dem Stausee „Bao“, Ich vor einem der Bambusbäume, Blick vom Büro über den Stausee und umherliegende Landschaft

Donnerstag und Freitag stand ein Lehrgang zum Bodenschutz und zur Landwirtschaft an Berghängen auf dem Plan. Dieser war für die Bauern der Umgebung organisiert, aber auch wir konnten ohne Weiteres daran teilnehmen und erfuhren so sehr viel über die Probleme der Landwirtschaft in dieser  Gegend, aber auch über die entwickelten Lösungsmöglichkeiten, zum Beispiel dem Anlegen von „Terassen“ an Hängen, auf denen besser Nutzpflanzen angebaut werden können. Am Freitagmorgen errichteten wir außerdem noch einen Kompost mit den Bauern, um ihnen auch diese Möglichkeit der organischen Düngergewinnung nahezubringen.


Zusammen mit den Bauern messen wir eine Terasse aus                  

 

Nach dem Seminar stand auch schon wieder das Wochenende vor der Tür, an dem wir uns vorgenommen haben, das Nachtleben in SaJoMa zu entdecken. Also machten wir uns in Begleitung Marcus´ Gastschwester Daijana und einer ihrer Freundinnen auf dem Weg zu einer Lokalität, einer Mischung aus Bar und Diskothek, waren aber nicht sehr angetan, da wir sie als recht unbequem und viel zu laut empfanden. So machten wir uns auf in eine zweite, in der mein Gastbruder Joél arbeitet. Diese gefiel uns schon besser, man konnte sich gemütlich hinsetzen um etwas zu trinken…aber nicht um sich gemütlich zu unterhalten, denn auch hier überhallte die Musik fast jedes Wort. Auch hier bedarf es eigentlich einer Beschreibung des WC´s, da ich es aber schon zu der in Santo Domingo gemacht habe, unterlasse ich es dieses Mal :D      

In der neuen Woche angekommen, setzte ich meine Bemühungen um das Verbessern meiner Spanischkenntnisse fort und nutzte so die Zeit im Büro, in der ich keine Aufgaben zu erledigen hatte, um neue Vokabeln aufzuschreiben.                                                                   Zusätzlich stellte Billy uns ein Projekt vor, zu dem unser Vorgänger die Idee hatte, jedoch nicht mehr die Zeit es umsetzen zu können. Es trägt den Namen „Ecobolsa“ („Ökotasche&ldquo und hat zum Ziel, die übermäßige Verwendung der Plastiktüten in den drei größeren Supermärkten SaJoMas entgegenzuschreiten und umweltverträglichere Stofftaschen einzuführen. Wir empfanden dieses Projekt als sehr sinnvoll, da auch uns schon aufgefallen war, in welch verschwenderischen Art und Weise die Plastiktüten an den Kunden gebracht werden. So wird jeder Einkauf doppelt in Tüten eingepackt, so klein dieser auch sein mag, selbst wenn es sich zum Beispiel nur um eine kleine Wasserflasche handelt. Da die Tüten nicht wiederverwendet werden, landen die meisten auf der Straße oder im Fluss. So beschlossen Janek und ich uns mit dem Projekt auseinanderzusetzen und verfassten am Dienstag ein Konzept, auf dessen Grundlage das Projekt umgesetzt werden soll.

Für den nächsten Tag war eine Wiederaufforstung in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Schülern geplant. Angekommen an der Wiese auf der die neuen Bäume gesetzt werden sollten, begegneten wir vielen fragenden Blicken, und auch wir waren verwundert, denn wir standen vor einem sehr steilen Abhang, auf dem eine Wiese angelegt war. Wir beschlossen unten mit dem Graben der Löcher für die Bäume anzufangen, da dort nur eine leichte Steigung vorzufinden war. Mit vier Pickhacken machten sich die 44 Schüler daran ein Loch nach dem anderen in einer bestimmten Reihenfolge auszuheben. Doch da war doch noch etwas…beziehungsweise eben nicht, denn die Bäume trafen nicht ein. Erst mit dreistündiger Verspätung, als wir gerade alle Sachen gepackt hatten und uns auf dem Rückweg machten, kam uns der Wagen mit den Pflanzen entgegen, aber zu spät und wir fuhren dennoch zum Büro zurück. Wie gesagt, an Planungen halten sich nicht immer alle. Um die Zeit des Wartens zu verkürzen führte Pablo die Gruppe in ein trockenes Flussbett, welches wir durchliefen wie zu Regenzeiten das Wasser. Es war nur ein kleiner Fluss, dennoch aufregend, denn rechts und links türmten sich Felsen durchkreuzt von Wurzeln auf, welche zu den Bäumen einige Meter über uns gehörten.

Den Donnerstag verbrachte ich wieder im Büro, aber inzwischen an meinem eigenen Schreibtisch, hatte allerdings wieder kaum etwas zu tun.

Gestern hatten wir eine Versammlung mit einigen Mitarbeitern von Plan Sierra, da eine große Wiederaufforstungsaktion, organisiert von einem großen Unternehmen am Sonntag vor der Tür stand und Plan Sierra Teile der Organisation übernehmen sollte. Des Weiteren zeigte Aribel mir einen „Fokus der Kontamination“, eine Ansammlung von Müll in SaJoMa, welche wir mit den Verursachern zusammen säubern wollen. Dazu steht in den nächsten Tagen ein Gespräch mit der Inhaberin des Straßenladens vor dem Abfallhaufen an.


 

Morgen ist also die große Wiederaufforstungsaktion, weshalb heute Abend nichts weiter auf dem Programm steht und ich einen ruhigen Abend verbringe werde, vielleicht einen Film schauen oder lesen. So verbringe ich auch den Großteil meiner Abende, indem ich ein Buch durchstöbere, ein Film einschalte oder Musik höre. Leider ist es um 7 Uhr abends schon wieder dunkel, sodass sich auch draußen kaum eine Möglichkeit bietet etwas zu unternehmen.

 

Wie ihr seht, geht es mir soweit ganz gut, auch wenn ich mich immer noch an viele Dinge gewöhnen muss, zum Beispiel die Unsicherheit von aufgestellten Plänen oder das ehr langsame Arbeitstempo vieler Mitarbeiter.

Ich hoffe ich konnte meinen ersten Monat, den ich gestern mit Marcus und Janek mit einem Bierchen gefeiert habe recht deutlich und vollkommen wiedergeben. Falls noch Fragen zu etwas offengeblieben sind gerne melden!

Viele Grüße,

Carsten

 

Eigentlich hatte ich noch weitere Bilder einfügen, doch dazu reicht die Internetverbindung, welche ich bei Marcus erhaschen konnte leider nicht aus! ich hoffe ich kann die anderen nachreichen!

1 Kommentar 15.10.13 00:54, kommentieren